Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på https://kundo.se/org/sverigesradio/
Die Geschenke fielen dieses Jahr vielfach magerer aus
FINANZKRISE

Kinder sorgen sich um Wirtschaftslage

Das schwedische Konjunkturtief ist zwar erst am Anfang, aber die Besorgnis über eine schwierige private Lage breitet sich schnell aus. Und das nicht nur bei den Erwachsenen - gerade auch Kinder sind alarmiert, zeigt eine Analyse der Kinderschutzorganisation BRIS (Barnens Rätt i Samhället).

Bei der Telefonseelsorge des Kinderschutzbunds BRIS rufen in der Zeit nach Weihnachten viele Kinder aus ganz Schweden an, weil das Fest nicht wie erwartet verlaufen ist.

BRIS -Chef Göran Harnesk: „Die Kinder sind sehr verunsichert, weil sie nicht wissen, wie es ihrer Familie finanziell ergehen wird. Sie wissen nicht, was sie sagen sollen, wenn sie jetzt gefragt werden, was sie zu Weihnachten bekommen haben. Manche haben keine Geschenke bekommen, weil die Familie sich keine leisten konnte.”

Neues Sorgenthema: Konjunkturtief

Wenn schwedische Kinder sich mit Problemen allein fühlen, können sie sich an den Kinderschutzbund BRIS wenden. BRIS versucht Heranwachsenden bei Schwierigkeiten mit Familie, Schule oder Freunden zu helfen. Rund 20 000 Kinder nehmen pro Jahr Kontakt zu BRIS auf. Viele wollen sich einfach nur alles von der Seele reden.

In der Zeit nach Weihnachten 2008 rufen ungefähr genauso viele Kinder beim Sorgentelefon von BRIS an, wie sonst auch. Aber ihre Befürchtungen sind größer und sie haben einen anderen Grund. Konjunkturtief, Arbeitslosigkeit, Kündigungen, Kredite und Verschuldung sind komplexe Themen, die Kinder meist nur bruchstückhaft begreifen. Nicht selten geben sie sich selbst die Schuld an den Schwierigkeiten, in denen die Familie steckt, beobachtet Göran Harnesk.’

Offenheit ist gefragt

„Das wichtigste ist, einem Kind deutlich zu machen, dass es nicht die ganze Verantwortung allein tragen kann. Kinder neigen dazu. Wir betonen in diesen Gesprächen außerdem, dass es anderen Kindern ähnlich geht. Alles ist leichter zu ertragen, wenn man weiß, dass man kein Einzelfall ist und andere es auch schwer haben”, beschreibt Harnesk die Reaktion der Mitarbeiter von BRIS. Eltern mit Finanzproblemen mahnt er zur Offenheit. Sie sollten ihren Kindern die Lage erklären.

„Kinder wollen Bescheid wissen. Das Beste, die Eltern tun können, ist ihren Kindern die Situation ohne Beschönigung darzulegen. In der Beziehung zum Kind bedeutet eine solche Sachlage nichts Negatives. Im Gegenteil, man entdeckt recht häufig, dass es dem Kind besser geht, wenn es weiß, warum etwas geschieht”, empfiehlt Göran Harnesk vom Kinderschutzbund BRIS.

Sybille Neveling

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".