LITERATUR

Liza Marklund antwortet auf Vorwürfe

Nach langem Schweigen hat sich die Journalistin und Bestseller-Autorin Liza Marklund erstmals zu Vorwürfen geäuβert, sie habe in zwei ihrer Bücher Lügen wissentlich als wahre Tatsachen dargestellt. „Wenn Menschen infolge des Untertitels ‚Eine wahre Geschichte’ den Eindruck gewonnen haben, die Bücher seien bis ins kleinste Detail korrekt, so tut mir dies aufrichtig leid“, schreibt Marklund auf der Diskussions-Website Newsmill.

Bei den Büchern handelt es sich um die Reportagebücher „Gömda“ und „Asyl“ (auf Deutsch erschienen unter den Titeln „Mia“ und „Mias Flucht“) über eine Frau, die aufgrund tödlicher Bedrohung durch ihren früheren Mann vor diesem fliehen muss. Die Schriftstellerin Monica Antonsson hatte Marklund vorgeworfen, einige Vorfälle im Buch bewusst falsch dargestellt zu haben.

Auf Newsmill schreibt Marklund, als sie die Arbeit mit „Gömda“ begonnen habe, seien die beschriebenen Geschehnisse bereits zehn Jahre her gewesen. Viele der Betroffenen hätten sich nicht mehr genau erinnern können. Sie räumte ein, die Wahl des Untertitels „Eine wahre Geschichte“ sei „unglücklich“ gewesen. „’Ausgehend von einer wahren Geschichte’ wäre besser und deutlicher gewesen“, schreibt Marklund.

Zumal mit ihren Kriminalromanen über die Reporterin Annika Bengtzon hat sich Liza Marklund in den vergangenen Jahren international einen Namen gemacht.

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