Karolinska Uniklinik in Huddinge bei Stockholm muss sparen
Krankenhäuser

Karolinska Uniklinik muss sparen - 900 Angestellte sollen gehen

Das renommierte Karolinska Universitätskrankenhaus in Stockholm will seine Belegschaft bis zum Jahresende um 900 Angestellte verkleinern. Das teilte die Krankenhausleitung am Mittwoch mit. Laut Personalabteilung soll die Kürzung vor allem dadurch erreicht werden, auslaufende Verträge nicht zu erneuern.

Wie sich die Personalstreichungen auf die medizinische Versorgung der Patienten auswirken werden, sei zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen, hieß es. Dies solle zu einem späteren Zeitpunkt untersucht werden.

Der Vorsitzende des Stockholmer Ärzteverbands, Thomas Flodin, machte im Schwedischen Rundfunk deutlich, dass negative Folgen für die Patienten programmiert seien: „Sollte man zu dem Schluss kommen, dass 900 Angestellte keinen Unterschied machen, würde man behaupten, diese Personen würden täglich tatenlos bei der Arbeit herumsitzen. Selbstverständlich wirkt sich der Sparplan auf die medizinische Versorgung aus. Wir hoffen, dass der Beschluss so wenig Folgen wie möglich haben wird, aber sicher können wir nicht sein.“

Der Aufsichtsrat will am morgigen Donnerstag zu den Sparmaßnahmen Stellung beziehen.

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