Der Staat hat ist nicht mehr so flüssig (Foto: Mona-Lisa Djerf/Scanpix)
STAATSFINANZEN

Staatschulden nehmen zu

Das Defizit in Schwedens Staatsfinanzen wird in den kommenden zwei Jahren gröβer sein als zunächst angenommen. Diese Prognose hat der Staatliche Rechnungshof getroffen.

Nach neuen Berechnungen werde das Defizit in diesem Jahr umgerechnet etwa 9 Milliarden Euro und 2010 etwa 6,5 Milliarden Euro betragen, heiβt es in einer Pressemitteilung. Dies ist eine Erhöhung um 6,6 Milliarden Euro in diesem und um 3 Milliarden Euro im kommenden Jahr. ”Das liegt zum einen daran, dass die  Konjunkturentwicklung noch schlechter ist als zunächst erwartet”, sagte der Direktor des Staatlichen Rechnungshofes, Bo Lundgren, im Schwedischen Rundfunk. ”Zum anderen hat die Regierung Maβnahmen ergriffen, um einer weiteren Verschlechterung der Lage vorzubeugen. Auch dies kostet natürlich.” Eine genauere Prognose soll Anfang März präsentiert werden.

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