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Wirtschaft

Quartalsbericht: Großer Verlust für Sony Ericsson

Handyhersteller Sony Ericsson hat bei seinem Quartalsbericht zum vierten Mal in Folge einen Verlust verzeichnet. Nach Unternehmensangaben beläuft sich der Verlust auf umgerechnet 260 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum machte Sony Ericsson noch einen Gewinn von umgerechnet 500 Millionen Euro.

Die neuerlichen Verlustgeschäfte ließen sich größtenteils durch die Niedrigkonjunktur erklären, machte der Finanzdirektor des Unternehmens, Ulf Lilja, im Schwedischen Rundfunk deutlich: „Wir sind natürlich enttäuscht über den Jahresabschluss. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen, dass auf dem Finanzmarkt im vergangenen Jahr außergewöhnliche Umstände herrschten, die uns selbstredend beeinflusst haben.“

Unternehmen plant weitere Kürzungen

Weitere Ursache für das Minus ist laut Schwedischem Rundfunk das Sparpaket, mit Hilfe dessen 4.500 Mitarbeiter in Schweden im vergangenen Jahr das Unternehmen verlassen haben. Der Konzern schließt weitere Kürzungen bei der Belegschaft nicht aus. Obwohl Sony Ericsson ein Fünftel beim Verkauf nachgegeben hat, liegt das Unternehmen nach wie vor an Platz Drei der Handyhersteller.

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