Foto: Jessica Gow/Scanpix.
Wirtschaft

Ericsson: starke Bilanz, dennoch Entlassungen

Der Telekomhersteller Ericsson hat in seiner Bilanz für das vierte Quartal 2008 einen Gewinn vor finanziellen Posten von umgerechnet 650 Millionen Euro ausgewiesen. Das ist etwas besser als von Analysten erwartet, jedoch etwa 100 Millionen weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich kündigte Ericsson an, ein bereits begonnenes Rationalisierungsprojekt zu erweitern.

Zusätzlich zu bereits im vorigen Sommer angekündigten 4000 Entlassungen werden weitere 5000 Ericsson-Angestellte in aller Welt die Kündigung erhalten. Dazu Ericsson-Vorstand Carl Henric Svanberg: „Bisher sind wir von der weltweiten Wirtschaftskrise kaum betroffen gewesen. Aber es wäre nicht realistisch zu glauben, dass unsere Branche vom Konjunkturrückgang unbeeinflusst bleibt. Zwar stehen die Telekombetreiber in aller Welt finanziell stark und die Netze sind ausgelastet. Aber wir werden dennoch einen Rückgang spüren, wenngleich weniger als andere Branchen”, erklärte der Ericsson-Chef diese also vorsorglichen Kündigungen. Das Unternehmen müsse stetig effektivisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Als Beispiel für Herausforderungen nannte Svanberg aufstrebende chinesische Telekomunternehmen.

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