Steuern

Frisierte Belege sehr verbreitet

Das Frisieren von Belegen gilt bei schwedischen Unternehmen offenbar als Kavaliersdelikt. Ganze 80 Prozent der Unternehmen hatten sich dieser Art des Steuerbetrugs schuldig gemacht, als die Steuerbehörde 500 Unternehmen diesbezüglich kontrollierte.

Um private Einkäufe von beispielsweise Reisen oder Kleidung absetzen zu können hatten Mitarbeiter der Unternehmen Lieferanten gebeten, den Rechnungstext umzuformulieren und beispielsweise den Namen der Reiseteilnehmer wegzulassen, wenn es um Familienangehörige ging. „Das Frisieren von Rechnungen ist sehr häufig und kommt in vielen Branchen vor, vor allem aber bei Reisen, Kleidung und Möbeln“, erklärt Eva Hagberg, die Leiterin der Steuerrevisionsprojektes.
Unwahres auf Belege zu schreiben ist strafbar, sowohl für den Kunden als auch für den Lieferanten. 81 Unternehmen wurden wegen Steuerbetrugs angezeigt und müssen mit Bußgeldern oder sogar Gefängnis rechnen.

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