Polizei am Tatort im südschwedischen Trelleborg

Polizei erschießt bewaffneten Mann

Polizisten haben in der Nacht zum Montag bei Trelleborg einen Mann erschossen. Nach Angaben der Lokalpolizei in Skåne hatte der Mann über den Notruf 112 gedroht, er werde auf die Polizei schießen, sollte sie sich seinem Haus nähern. Als die Polizei schließlich dort eintraf, attackierte der offenkundig psychisch instabile Mann die Polizisten mit einem Messer.

Anstelle des üblichen Beinschusses gaben die Polizisten zwei weitere Schüsse ab, darunter auch in die Bauchgegend. Der Mann starb kurz darauf an seinen Verletzungen. Weil alles so schnell gegangen sei, habe die Polizei den Angriff nur auf diese Weise stoppen können, so eine Polizeisprecherin. Eine interne Untersuchung soll nun Details des Tathergangs ergeben.

Der Schwedische Polizistenverband forderte im Schwedischen Rundfunk mehr Einsicht in Register über psychisch gestörte Personen, um Todesschüsse künftig vermeiden zu können.

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