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Währung

Studie: Schweden auf dem Weg in die Euro-Zone

Publicerat tisdag 27 januari 2009 kl 10.11

Zehn Jahre nach der Einführung des Euro sinkt auch der Widerstand in Schweden gegen die Gemeinschaftswährung merklich. Dem diesjährigen Bericht des Konjunkturrates des Studienverbands Wirtschaft und Gesellschaft (SNS) zufolge sind die Argumente Schwedens gegen einen Beitritt zur Euro-Zone haltlos geworden.

In einem Artikel der Tageszeitung „Dagens Nyheter“ betont der Vorsitzende des Rates, Harry Flam, dass Schweden dieselbe Entwicklung bezüglich Beschäftigung und Inflation durchgemacht hätte wie mit der Krone. Allerdings wären die wirtschaftlichen Gewinne aufgrund einer solideren Ausgabenlage und gestiegenem Handelsvolumen größer gewesen. Ein Beitritt Schwedens zum Euro sei auch nicht zuletzt wegen des stabilen Wechselkurses vorteilhaft, so der Bericht.

”Wenn die öffentliche Meinung wendet, hat Schweden keine Wahl”

Gegenüber Sveriges Radio International hob der Konjunkturratsvorsitzende Flam hervor, dass die Regierungsentscheidung, am Euro festzuhalten, rein politischer Natur sei: „Die politischen Gründe überwiegen die wirtschaftlichen in der Debatte deutlich. Es geht um die nationale Selbständigkeit und das Gefühl, allzu sehr in die europäische Zusammenarbeit eingebunden zu sein. Die anderen Länder akzeptieren dies, so lange es keine Mehrheit in der Öffentlichkeit für einen Wechsel für zum Euro gibt. Sollte die Bevölkerung jedoch umschwenken, werden die anderen Länder nicht mehr so viel Verständnis für Schwedens Haltung haben.“

Laut jüngster Umfrage ist die Zustimmung der Bevölkerung zum Euro im Zuge der Finanzkrise gewachsen. Demnach können sich inzwischen 38 Prozent der Schweden den Euro als Währung vorstellen. Eine deutliche Mehrheit von 47 Prozent ist nach wie vor für die Beibehaltung der Krone.

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