Luftwaffe

Südafrika-Geschäfte: SAAB-Tochter unter Bestechungsverdacht

Die Untersuchung im Zusammenhang mit Bestechungsvorwürfen beim Verkauf von JAS-Gripen-Kampfflugzeugen nach Südafrika zieht weitere Kreise. Wie die Zeitung „Dagens Nyheter“ berichtet, ist nun auch ein Tochterunternehmen des SAAB-Konzerns ins Visier der Ermittler geraten.

Demzufolge beweisen Dokumente des Obersten Gerichtshofes in Pretoria, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zwischen dem Tochterunternehmen und dem damaligen südafrikanischen Verteidigungsminister Gelder geflossen sind. Das betroffene Unternehmen gehört vollständig SAAB Aerospace. Partner des Konzerns soll British Aerospace gewesen sein, das die praktische Verantwortung übernommen haben soll. Laut Zeitung habe British Aerospace vermutlich ein Bezahlsystem etabliert, um die Zahlung von Bestechungsgeldern zu verschleiern. Der Partnerkonzern wollte die neuesten Erkenntnisse allerdings nicht kommentieren.

Bei dem Geschäft 1999 verkaufte SAAB 28 Kampfflugzeuge an Südafrika. British Aerospace gelang im selben Zuge der Verkauf von 24 Schulflugzeugen des Typs Hawk.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".