Hauptsitz des Unternehmens in Kista, Stockholm
Arbeitsmarkt

Entlassungen bei Ericsson: Betroffene Orte stehen fest

Die Orte, die von den im Dezember angekündigten Entlassungen beim Telekomriesen Ericsson betroffen sind, stehen fest. Wie der Handyhersteller am Donnerstag mitteilte, treffen die geplanten 1.000 Kündigungen den Standort Stockholm am härtesten. Dort stehen 800 Jobs auf der Kippe.

Im nordschwedischen Hudiksvall sind 100 Mitarbeiter betroffen, in Karlskrona 40 und in Luleå 30. Welche Sparten die Kündigungswelle erfassen soll, steht noch nicht fest. Weiter solle es Kürzungen bei den Beratern und den Zeitarbeitern geben. Insgesamt erhofft sich Ericsson von den Sparmaßnahmen Kostensenkungen in Höhe von umgerechnet einer Milliarde Euro ab der zweiten Hälfte des kommenden Jahres.

Gleichzeitig kündigte der Konzern an, die Gehälter seiner 200 Topmanager in diesem Jahr unverändert zu lassen. Der Lohnstopp hänge jedoch vornehmlich mit den schlechteren Ergebnissen des Unternehmens und den unsicheren Zukunftsaussichten zusammen, hieß es aus der Presseabteilung.

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