Kampfjet-Geschäfte

JAS-Verkauf nach Südafrika: Reinfeldt weist Vorwürfe von Erzbischof Tutu zurück

Ministerpräsident Reinfeldt hat die Vorwürfe des südafrikanischen Erzbischofs Desmond Tutu im Zusammenhang mit dem Verkauf von JAS-Gripen-Kampfflugzeugen zurückgewiesen. Tutu hatte im Schwedischen Fernsehen Schweden bezichtigt, mit Hilfe von Schmiergeldern Südafrika zum Kauf der 28 Kampfjets mehr oder weniger gezwungen zu haben.

Dazu sagte Reinfeldt, ebenfalls im Schwedischen Fernsehen: „Diese Behauptungen beziehen sich auf etwas, das in Südafrika geschehen ist, weshalb es auch die Aufgabe südafrikanischer Behörden ist, entsprechende Beweise zu erbringen. Weiter handelt es sich um ein einzelnes Unternehmen und nicht den schwedischen Staat, der möglicherweise in die Geschäfte verwickelt ist. Ich sehe keinerlei Möglichkeit, auf derlei Gerüchte zu reagieren.“

Bei dem mutmaßlichen Bestechungsskandal sollen Gelder zwischen einer SAAB-Tochter und dem 1999 amtierenden südafrikanischen Verteidigungsminister geflossen sein. Rüstungshersteller SAAB wollte die Vorwürfe bislang nicht kommentieren.

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