Afghanistan-Einsatz

Bessere Koordination von Entwicklungshilfe und Militäreinsatz

Bei seinem Einsatz in Afghanistan will Schweden die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungshilfe und den militärischen Bemühungen verbessern. Zu diesem Zweck sollen nun vier zivile, so genannte Entwicklungsratgeber ihre Arbeit in Mazar-i-Sharif aufnehmen, um die dort stationierte Truppe zu unterstützen.

Gegenüber Sveriges Radio International begründete Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson diesen Schritt:

„Viele der mit Abstand ärmsten Menschen leben in Ländern, in denen Krieg herrscht oder geherrscht hat. Deshalb ist es an uns, Wege zu finden, wie wir dem Land Sicherheit bringen können. Genauso wichtig ist es, die Entwicklung voranzutreiben, indem wir Demokratie befördern, einen Rechtsstaat und Infrastruktur aufbauen, und für Jobs und damit Wirtschaftswachstum sorgen. Diese Dinge müssen Hand in Hand gehen.”

Weiter betonte die Entwicklungshilfeministerin, es sei höchste Zeit, die Berührungsängste abzulegen. Es sei nicht sinnvoll, den militärischen Einsatz vom Entwicklungshilfeeinsatz weiter strikt zu trennen.

Derzeit hat Schweden knapp 400 Soldaten im Norden Afghanistans stationiert. Sie sind Teil der Nato-geführten Sicherheits- und Aufbaumission ISAF.

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