Allianz der Opposition: die "Rot-Grünen"
Parteien

Rot-grüne Opposition einigt sich auf gemeinsame Energiepolitik

Die rot-grüne Opposition hat die Eckpfeiler für eine gemeinsame Energiepolitik gesetzt. Nachdem sich die bürgerliche Allianz vergangene Woche gegen einen Ausstieg aus der Atomkraft ausgesprochen hatte, machte der Vorsitzende der Grünen, Peter Eriksson, am Montag im Schwedischen Rundfunk deutlich: „Wir wollen am Ausstieg festhalten.”

„Gleichzeitig wollen wir Menschen und Unternehmen versichern, dass wir in den kommenden Jahren eine Stromüberkapazität haben werden, die Gewerkschaften, Industrie und dem Einzelnen Sicherheit gibt. Diesen Überschuss werden wir mit Hilfe von erneuerbaren Energien erreichen.“

Opposition feilt an Wahlmanifest
Bereits am Sonntag hatte die Opposition ihre Arbeit an einem gemeinsamen Wahlmanifest begonnen. Gegenüber der Zeitung „Dagens Nyheter“ betonte Grünen-Chef Peter Eriksson, dass seine Partei, die Sozialdemokraten sowie die Linkspartei trotzdem als deutlich voneinander zu unterscheidende Parteien in den Wahlkampf ziehen werden.

Man müsse keineswegs in allen Punkten einer Meinung sein. Es reiche durchaus, wenn die Parteien eine ähnliche Einstellung bei den großen Themen vertreten würden, so Eriksson. Besonders im Bereich Wirtschaft liegen die Parteien der rot-grünen Allianz jedoch noch weit auseinander. Dieses Problem werde jedoch bis zum Wahlkampf gelöst sein, betonte der Grünen-Vorsitzende in „Dagens Nyheter“.

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