Aufräumarbeiten können beginnen
Müllabfuhr-Streik

Wilder Streik vorbei - Müllleute müssen sich vor Arbeitsgericht verantworten

Der wilde Streik der Stockholmer Müllmänner ist vorbei. Der Zeitung „Svenska Dagbladet“ zufolge stimmten die Streikenden am frühen Dienstagmorgen über ein Abbrechen des Streikes ab. In „Dagens Nyheter“ räumte der Chef eines der betroffenen Müllabfuhrunternehmen ein, dass die Müllleute einen Teil ihrer Forderungen durchgesetzt hätten.

Sowohl die Arbeitgeber- also auch die Arbeitnehmerseite hielten sich mit Auskünften darüber bedeckt, welche Forderungen erfüllt seien. Mit dem wilden Streik kämpften die Müllleute seit Freitagmorgen vor allem gegen einen neuen Tarifvertrag, der längere Arbeitszeiten und schlechtere Gehälter vorsieht. „Dagens Nyheter“ zufolge haben sich die Konfliktparteien bisher nur mündlich geeinigt. Sobald ein Teil der angehäuften Müllberge abgetragen sei, solle jedoch eine Übereinkunft unterschrieben werden.

Noch bevor sich eine Lösung des Konflikts abzeichnete, zeigte die Arbeitgeberseite die Streikenden am Montag beim Arbeitsgericht an, weil sie gegen die im Tarifvertrag vorgesehene Friedenspflicht verstoßen haben.

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