Studie:

Migrantenkinder immer ärmer

Kinder mit Migrationshintergrund werden immer ärmer. Dem Jahresbericht des Kinderschutzbundes „Rädda Barnen“ zufolge leben 230.000 der zwei Millionen in Schweden lebenden Kinder unter der Armutsgrenze. 2006 waren demnach trotz Hochkonjunktur im einwandererstarken Stadtteil Rosengård in Malmö beispielsweise 62 Prozent der Kinder von Armut betroffen.

Im wohlhabenden Stadtteil Bromma in Stockholm dagegen galten nur sieben Prozent der Kinder als arm.

Die Generalsekretärin des Kinderschutzbundes, Elisabeth Dalin, erklärte im Schwedischen Rundfunk: „Wenn wir von Kinderarmut sprechen, meinen wir die Fälle, in denen Kinder nicht mit ins Schwimmbad oder zum Bowling gehen können oder bei einem Schulausflug kein Geld für McDonalds haben. Die Kinder sagen dann oft, dass sie krank sind. Sie schämen sich, sind außen vor, und das Ganze kommt durchaus Diskriminierung gleich.“

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