Carnegie

Investmentbank an Risikokapitalisten verkauft

Die skandalträchtige Investmentbank Carnegie hat neue Eigentümer. Für insgesamt umgerechnet rund 200 Millionen Euro geht das aus den Tochtergesellschaften Carnegie Investment Bank und dem Fondsverwalter Max Matthiessen bestehende Unternehmen ins Eigentum der Risikokapitalunternehmen Bure Equity und Altor über.

Der Erlös reicht nach Angaben der staatlichen Schuldenverwaltung aus, um die Akutkredite zu tilgen, die Schweden Carnegie im Herbst gewährt hatte. Um das Unternehmen vor dem Konkurs zu bewahren, hatte die Schuldenverwaltung Carnegie kurzfristig übernommen, aber bereits bei der Übernahme angekündigt, dass man neue private Eigentümer suchen wolle. Bo Lundgren, der Leiter der Schuldenverwaltung, schreibt in einem Kommentar, er sei zufrieden, da durch den Verkauf die Tätigkeit und die Arbeitsplätze gesichert werden konnten, ohne dass dem Steuerzahler langfristig Kosten entstanden sind.  

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