Sind alle geimpft.
Impfung von Kindern

Nützlich und ungefährlich

Kleinkinderimpfungen in Schweden erbringen ihren Nutzen und sind ungefährlich. Das geht aus einer Studie der staatlichen Arbeitsgruppe für medizinische Auswertung hervor.

Erstmals wurden für alle Impfstoffe, die Kindern in Reihenimpfungen verabreicht werden, umfassend sämtliche vorliegenden Studien über Schädlichkeit und Wirksamkeit ausgewertet.

Mehr Nutzen als Risiken
Das wichtigste Ergebnis ist, dass der Nutzen bei weitem die Risiken übersteigt, fasst der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Anders Lindberg, zusammen: „Generell gesagt tun die Impfstoffe ihre Arbeit, sie schützen gegen die Krankheiten, gegen die sie schützen sollen. Was Nebenwirkungen anbelangt, konnten wir keine wissenschaftlichen Belege dafür finden, dass solche in größerem Umfang vorkommen. Allerdings ist das etwas unterschiedlich bei verschiedenen Impfstoffen.“

Viele Studien
Laut Lindberg sind die meisten Impfstoffe sehr gut durch viele wissenschaftliche Untersuchungen auf eventuelle Schädlichkeit hin untersucht. Besonders umfassend seien die Studien zum Masern-Impfstoff, weil dieser unter Verdacht stand, Autismus hervorzurufen. Hierfür hätte keine einzige der zahlreichen vorliegenden Studien Belege erbracht, so Lindberg.
In Schweden wird allen Kindern die Impfung gegen Difterie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae typ B, Masern, Mumps und Röteln angeboten. Risikogruppen erhalten Impfungen gegen Tuberkulose und Hepatitis B. Der Impfungsgrad ist nahezu vollständig.

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