Treibstofflager: In Schweden im Anschluss an die Tankstellen.
Notfallration

Schweden gegen EU-Vorschlag für Treibstofflagerung

Ein Vorschlag der EU-Kommission über die Lagerung von Treibstoff für Krisenfälle stößt in Schweden auf Ablehnung. Die EU-Kommission möchte, dass alle EU-Mitgliedsstaaten Zentrallager für Dieseltreibstoff und Benzin einrichten. In Schweden wird der Treibstoff für Notfälle heute im Auftrag der Regierung von den Ölgesellschaften dezentral organisiert, ein System, das gut funktioniert.

Medienberichten zufolge kritisiert die EU das schwedische System auch nicht, sondern die Zentrallager dienen vor allem dazu, Ländern wie Belgien sowie einige Mittelmehrländer zu einer besseren Organisation für den Notfall zu bringen.
„Wir müssten falls diese Direktive kommt unsere gesamte Lagerung umstellen und das könnte bis zu 200 Millionen Euro kosten“, sagt der Chef des schwedischen Petroleuminstitutes, Ulf Swahn.
Schweden kann einen Beschluss jedoch durch ein Veto abwenden, da die Entscheidung einhellig getroffen werden muss.

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