Energiefragen

Regierung und Opposition haben Diskussion eingeleitet

In Stockholm trafen sich am Donnerstagnachmittag die Regierungsparteien und die Opposition heute zu einleitenden Verhandlungen über die künftige Energiepolitik.

Die Opposition fordert die Sicherstellung von Überschüssen in der Energieproduktion, um wettbewerbsfähige Energiepreise für die Verbraucher zu erzielen. Die Opposition fordert außerdem, den durch eine Volksabstimmung 1980 gestützten und 1996 eingeleiteten Ausstieg aus der Kernkraft unverändert weiterzuverfolgen sowie einen stärkeren Ausbau der nachhaltigen Energieformen.
Auch die Regierungsparteien will den Anteil erneuerbarer Energien deutlich steigern. Zugleich haben sie einer weiteren Kernkraftnutzung die Tür geöffnet, indem die Zentrumspartei von ihrem kategorischen Nein zur Kernkraft Abstand genommen hat. Diskutiert wird nun, existierende Reaktoren nach Ablauf ihrer Betriebszeit durch neue zu ersetzen und dadurch den Ausstieg aus der Kernkraft langsamer zu betreiben.
Vor dem Wirtschaftsministerium fanden Demonstrationen statt. Unter anderem wurden alte „Atomkraft Nein-Danke-Banderolen aus dem Vorfeld der Kernkraftabstimmung 1980 hochgehalten.

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