Umwelt

Schwedisches Polarjahr-Komitee: Arktis-Forschung braucht mehr Breite

Zum Abschluss des vierten Internationalen Polarjahres hat das schwedische Polarjahr-Komitee zu einer erweiterten Sicht auf die Probleme der Arktis aufgerufen. Gegenüber Sveriges Radio International machte der Vorsitzende des Komitees, Sverker Sörlin, deutlich: „Die Forschung braucht eine deutliche Botschaft und eine Erzählung drum herum. Heute erzählen wir hauptsächlich von Eisbären und Forschern mit lustigen Mützen auf dem Eis.”

„Die Erzählung muss eher von den Millionen Menschen handeln, die in der Arktis leben”, so Sörlin weiter. „Das ist eine politische Region, deren Stimme endlich gehört werden muss.“

Das Internationale Polarjahr hat zur Aufgabe, langfristig für bessere internationale Zusammenarbeit bei der Arktisforschung zu wirken. Der Schlussbericht des vierten Polarjahres mit Empfehlungen soll die Arbeit beim Außenministertreffen des Arktischen Rates Ende April erleichtern.

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