Eine Airline, die nicht gerade für ausgesuchten Service und Entgegenkommen bekannt ist
Fluggesellschaften

Ryanair zu Schadenersatz verurteilt

Das Amtsgericht Nyköping hat die Billig-Airline Ryanair zu Schadenersatzzahlungen in Höhe von umgerechnet gut 400 Euro verurteilt. Das Geld kommt zwei Passagieren zugute, deren Flug von Brüssel nach Skavsta kurzfristig eingestellt worden war.

Das Paar sah sich daraufhin gezwungen, mit anderen Verkehrsmitteln nach Hause zu reisen. Ryanair erstattete die Kosten für das Flugticket, verweigerte den Reisenden jedoch jegliche andere Form von Kompensation.

Der Ombudsmann für Verbraucherschutz hatte vor dem Amtsgericht die doppelte Summe Schadenersatz gefordert, unter Berufung auf EG-Richtlinien sowie Bestimmungen des Abkommens von Montreal, das die Rechte der Flugreisenden stärkt. Den Richtern zufolge wird die Fluggesellschaft allerdings nicht wegen des Montrealer Abkommens verurteilt, sondern weil sie nicht darlegen konnte, warum der Flug ersatzlos gestrichen wurde und keine Umbuchung zu einer anderen Airline möglich gewesen sei. Ryanair kündigte bereits Berufung an.

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