Schweden/Eritrea

Botschafter: Internationaler Druck hilft schwedischem Journalisten nicht

Die Hoffnungen auf eine baldige Freilassung des in Eritrea inhaftierten schwedischen Journalisten Dawit Isaak sind erneut geschrumpft. Zwar sagte der eritreische Botschafter in Schweden, Yonas Manna, der Zeitung „Göteborgs Posten“, Isaak werde irgendwann freigelassen, allerdings werde dies noch einige Zeit dauern. Internationaler Druck helfe dabei nicht.

Isaaks Freilassung sei davon abhängig, wie sich die Sicherheitslage in seinem Land entwickele. Weiter reagierte Manna äußerst ungehalten auf den Brief des Europaparlamentsvorsitzenden Hans-Gert Pöttering. In dem Brief forderte Pöttering die Freigabe der politischen Gefangenen, sonst müsse Eritrea mit Folgen für die Entwicklungshilfe von Seiten der EU rechnen. In „Göteborgs Posten“ kommentierte Manna den Brief mit „Nehmt eure Entwicklungshilfe und haut ab!“. 

24.3.2009

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