LO-Vorsitzende Lundby-Wedin und AMF-Chef Elmehagen
Pensionsfonds

Gewerkschaftsdachverband fordert Geld zurück

Der Gewerkschaftsdachverband LO hat den ehemaligen Chef des Pensionsfonds AMF Pension, Christer Elmehagen, zur Rückzahlung von umgerechnet fast zwei Millionen Euro aufgefordert. Während der Pressekonferenz am späten Sonntagabend betonte LO-Chefin und Aufsichtsratsmitglied bei AMF, Wanja Lundby-Wedin, erneut, sie sei über das Ausmaß an Pensionszahlungen im Dunkeln gelassen worden.

Elmehagen wird vorgeworfen, sein eigenes Pensionskapital umgeschichtet zu haben, nachdem AMF beschlossen hatte, aufgrund schlechter Gewinnentwicklung die Ausschüttungen für die Pensionssparer zu kürzen. Aufgrund desselben Vorwurfes war kürzlich bereits der Vize-Chef des Pensionsfonds gefeuert worden. Weiter soll geprüft werden, inwieweit bei der Millionenrente Elmehagens alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

Für Diskussion offen

Elmehagen selbst reagierte am Montagvormittag im Schwedischen Rundfunk auf die Forderungen: „Man versucht hier doch einiges zu vermischen und durch diffuse Aussagen der eigenen Verantwortung zu entfliehen. Es kann kein Zweifel daran herrschen, dass meine Verträge die Verträge des Aufsichtsrates sind. Vertragslänge und Inhalt sind eindeutig dokumentiert. Noch habe ich keine Untersuchung oder ähnliches zu Gesicht bekommen, aber ich stehe jederzeit für eine Diskussion zur Verfügung.“

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