Hat der Sozialdemokratie laut führenden Sozialdemokraten in jüngster Zeit mehr geschadet als genutzt: LO-Chefin Lundby-Wedin
Wählerbefragung

Sozialdemokraten enttrohnt: Konservative stärkste Partei

Die konservativen Moderaten von Ministerpräsident Reinfeldt haben die Sozialdemokraten enttrohnt. Der jüngsten Messung des Meinungsforschungsinstituts Demoskop zufolge legten die Konservativen um neun Prozentpunkte zu und landen damit bei 35,5 Prozent. Die Sozialdemokraten dagegen verloren deutlich und liegen bei nur noch knapp 31 Prozent.

Wäre heute Wahl, würden die Parteien der bürgerlichen Allianz die Hälfte der Wählerstimmen auf sich vereinen. Das entspricht einem Vorsprung von fünf Prozentpunkten vor der rot-grünen Opposition. Diese hatte die Meinungsumfragen seit der Wahl stets angeführt.

Der Generalsekretär der Sozialdemokraten, Ibrahim Baylan, wies gegenüber der Nachrichtenagentur TT auf den starken Verlust von fast neun Prozentpunkten innerhalb kürzester Zeit hin. Dies ließe sich nur als Reaktion auf den Pensionsfondsskandal zurückführen. Die Vorsitzende des LO-Dachverbandes, Wanja Lundby-Wedin, saß bis zum gestrigen Sonntag im Aufsichtsrat von AMF Pension, und hatte dort Managerpensionen in Millionenhöhe abgesegnet. LO und die Sozialdemokraten sind durch eine jahrzehntelange Geschichte eng miteinander verbunden. Ein Großteil der Gewerkschafter sind traditionelle Sozialdemokratenwähler.

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