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Williamson-Affäre

Justizkanzler: Deutsche Staatsanwaltschaft darf Journalisten nicht zu Holocaust-Leugner verhören

Publicerat torsdag 9 april 2009 kl 14.47

Die deutsche Staatsanwaltschaft wird den schwedischen Journalisten, der den katholischen Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson interviewte, nicht als Zeugen verhören. Schwedens Justizkanzler Göran Lambertz lehnte einen entsprechenden Antrag der Staatsanwälte ab.

Gegenüber der Nachrichtenagentur TT sagte Lambertz, Williamson sei in Schweden keines Verbrechens schuldig, sondern habe lediglich von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Daher genieße er den Schutz des Schwedischen Grundgesetzes. Entsprechend des im Grundgesetz verankerten Quellenschutzes könne auch niemand von dem schwedischen TV-Journalisten verlangen, Auskunft über die während des Interviews gemachten Aussagen Williamsons zu geben.

Lambertz machte allerdings deutlich, dass die deutsche Polizei oder Staatsanwaltschaft nichts daran hindere, den Journalisten um freiwillige Herausgabe von Informationen zu bitten, die bei den Ermittlungen gegen Williamson in Deutschland von Nutzen sein könnten.

Williamson hatte in dem Fernsehinterview entgegen der geschichtlichen Tatsachen behauptet, höchstens 300.000 Juden seien unter Hitler in Konzentrationslagern ums Leben gekommen. Außerdem leugnete Williamson die Existenz von Gaskammern.

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