Hinterziehung

Krankenkasse will von Hells-Angels-Mitgliedern Geld zurück

Die gesetzliche Krankenkasse hat fünfzehn Männer mit Verbindung zur Motorradbande Hells Angels zur Steuerrückzahlung von umgerechnet 550.000 Euro aufgefordert. Wie die Tageszeitung „Dagens Nyheter” berichtet, droht mehreren Männern außerdem eine Anzeige.

Die enge Zusammenarbeit mit der Polizei habe dabei geholfen, den umfassenden Betrug mit Steuergeldern aufzudecken, so ein Abteilungsleiter der Krankenkasse gegenüber dem Blatt. Bei über der Hälfte der unter die Lupe genommenen Fälle zeigte sich, dass den Personen aus dem Dunstkreis der kriminellen Hells Angels fälschlicherweise Gelder ausgezahlt worden seien. So gingen allein auf das Konto eines Bandenmitglieds umgerechnet rund 200.000 Euro Krankengeld aufgrund vermeintlicher Rückenschäden, während der Mann hunderttausende Euro unversteuert aus dem Ausland bezogen haben soll.