ANTI-RASSISMUS-KONFERENZ

Schwedische Delegation verließ aus Protest den Saal

Aus Protest gegen die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad hat die schwedische Delegation am Montag den Saal der UN-Anti-Rassismus-Konferenz in Genf zwischenzeitig verlassen. Der Delegationsleiter, Botschafter Hans Dahlgren, teilte anschließend mit, Ahmadinedschad habe mit seinen Äußerungen über den Staat Israel die Toleranzgrenze überschritten.

Irans Präsident hatte, wie von vielen vorab befürchtet, Israel als rassistischen Staat bezeichnet und des Völkermordes beschuldigt. Nachdem Ahmadinedschad seine Rede beendet hatte, kehrte die schwedische Delegation in den Sitzungssaal zurück.

Aus Sorge vor einem Eklat auf der Konferenz ist Schweden in Genf lediglich durch einen Botschafter vertreten. Außenminister Carl Bildt ist nicht angereist.

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