Viele Afghanen leben in Armut
AFGHANISTAN

Hilfe für Afghanistan

Das schwedische Zentralamt für Entwicklunghilfe, SIDA, will die internationalen Hilfsaktionen in Afghanistan mit umgerechnet 4,5 Millionen Euro unterstützen und erwägt die Veranschlagung von weiteren rund 200.000 Euro. Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Zur Anwendung kommen sollen die Gelder im Rahmen des so genannten ”Action Plan for Afghanistan”.

Dabei investieren acht UN-Organe und 39 Hilfsorganisationen umgerechnet 490 Millionen Euro in mehr als 100 Projekte, so zur Herstellung sauberen Wassers, für Lebensmittelsicherheit und Hilfe für Mütter und Kinder sowie für heimkehrende Flüchtlinge. Mit den schwedischen Geldern sollen unter anderem 60.000 heimkehrende Flüchtlinge unterstützt werden.

Laut Sida hat sich die Situation in Afghanistan in jüngster Zeit weiter dramatisch verschlechtert, und an die 40 Prozent der Bevölkerung leben in Armut. Zahlreiche Menschen sind unterernährt.

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