Konfrontationen zwischen Jugendlichen und Polizei sind in Rosengård keine Seltenheit (Foto: Simeon Ogén/Scanpix)
ROSENGÅRD

Ausgangssperre gefordert

Nach anhaltenden Unruhen im Wohngebiet Herrgården im Malmöer Einwanderervorort Rosengård ist die Lage mittlerweile so gespannt, dass in den Abendstunden die Verhängung einer Ausgangssperre für Jugendliche unerlässlich ist. Diese Auffassung haben Kommunalpolitiker der konservativen Moderaten und der rechtspopulistischen Schwedendemokraten geäuβert.

Anja Sonesson, Fraktionsvorsitzende der Moderaten im Kommunalparlament, sprach von einer ”zeitweisen Akutmaβnahme” als Ergänzung zu langsichtigeren Schritten. Das Ausgangsverbot sei nötig, um ”Individuen zu stoppen, die sich an Unruheherden versammeln”.

Am Mittwoch hatte die Kommune Malmö die geplante Bildung einer Sonder-Gruppe bekannt gegeben, die die Unruhen stoppen soll. Dabei geht es vor allem um sinnvolle Beschäftigung für die Jugendlichen. In den vergangenen Wochen und Monaten war Rosengård wiederholt wegen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei in die Schlagzeilen geraten.

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