Überfälle haben zugenommen
JUGENDLICHE

Jugendgewalt immer brutaler

Junge Kriminelle in Schweden begehen in steigendem Maβe Gewaltverbrechen. Dies belegt eine Untersuchung des Schwedischen Rates für Kriminalitätsverhütung. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich demnach die Zahl von Überfällen auf Einzelpersonen oder auf Angestellte in Geschäften vervierfacht.

Sven Granath, Kriminologe beim Schwedischen Rat für Kriminalitätsverhütung, hatte die Entwicklung der Jugendkriminalität zwischen 1987 und 2007 untersucht. Der Gratiszeitung Metro sagte Granath, die Haltung gegenüber Gewalt habe sich offenkundig geändert. Vor zwanzig Jahren waren Einbrüche und Autodiebstähle die gewöhnlichsten Verbrechen unter Jugendlichen. Nachdem mehr und mehr Jugendliche inzwischen begehrte Konsumgüter wie Mobiltelefone, MP3-Player und ähnliches besäβen, hätten die Kriminellen Jugendlichen begonnen, in wachsendem Maβe Gleichaltrige zu überfallen und auszurauben.

Laut dem Rat für Kriminalitätsverhütung handelt es sich bei dem typischen jugendlichen Raubtäter um einen Mann im Alter von 17 bis 18 Jahren, der keinen Schulabschluss besitzt, bereits wegen krimineller Taten verurteilt worden ist und sich als gesellschaftlich isoliert empfindet.

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