Läkemedel i plastburk. Foto: Fredrik Sandberg/Scanpix.
Mit Vorsicht zu genieβen
Altenpflege

Unnötiges Leiden für alte Menschen

An die Hälfte aller älteren Patienten, die infolge von Medikamenteneinnahme an Nebenwirkungen leiden, könnten diese Nebenwirkungen vermeiden. Voraussetzung dafür wären allerdings bessere Leistungen von Ärzten und dem Gesundheitswesen insgesamt. Dies belegt ein aktueller Bericht des Staatlichen Amtes für medizinische Auswertung, SBU.

Ein Fünftel aller alten Menschen, die in Krankenhäusern behandelt werden, muss laut dem Bericht mit Nebenwirkungen der Medikamente kämpfen. Gleichzeitig geht das Amt davon aus, dass der Gesamtumfang des Problems höchstwahrscheinlich noch gröβer ist, da 40 Prozent aller Medikamente von Menschen eingenommen werden, die älter als 65 Jahre sind.

Obwohl die Älteren als so umfangreiche Konsumentengruppe für die Pharmaunternehmen hoch interessant sein müssten, seien sie von Studien zu Medikamenten ausgenommen, sagte der Leiter der Studie, Sten Landahl, Professor für Geriatrik.

Oft beruhten die Nebenwirkungen auch darauf, dass die Patienten von Anfang an unpassende Medikamente bekommen hätten, die Wirkung aber nicht oder nachlässig kontrolliert worden sei, so Landahl weiter.

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