Die Behandlung schwer kranker Menschen variiert stark (hier: Krankenhauskorridor, Foto: Daniel Roos/Scanpix)
GESUNDHEITSWESEN

Mängel bei Behandlung Sterbender

Bei der Behandlung schwer kranker Patienten in der Endphase des Lebens bestehen innerhalb Schwedens groβe qualitative Unterschiede. Dies belegt eine Untersuchung des Nationalen Rates für Palliativmedizin.

Laut der Untersuchung, die am Donnerstag auf dem Weltkongress zu Palliativbehandlung in Wien präsentiert werden sollte, hat nur ein Drittel aller Krebspatienten und nur ein kleiner Teil der Patienten mit Lungen- und Herzerkrankungen Zugang zu lindernder Spezialistenbehandlung. Die Qualität der Behandlung ist demnach vor allem regional unterschiedlich. Als positiv wurden Stockholm und Östergötland genannt. In Blekinge, Kronoberg und Norrbotten hingegen ist die Pflege Sterbender laut der Untersuchung besonders mangelhaft. Insgesamt werde Schmerzlinderung im schwedischen Gesundheitswesen weiterhin eine zu geringe Bedeutung beigemessen, schlussfolgert der Nationale Rat für Palliativmedizin.

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