Auch Sandviken trifft es hart (Foto: Mats Åstrand/Scanpix)
Wirtschaftskrise

Schwere Krise für Stahlindustrie

Infolge der Krise in der Stahl- und Metallindustrie ist seit August vergangenen Jahres insgesamt 13.500 Personen in Schweden die Entlassung angekündigt worden. Dies zeigt eine Zusammenstellung, die das Arbeitsamt im Auftrag des Schwedischen Rundfunks erstellt hat. Nur ein Bruchteil der Betroffenen hat bereits die Kündigung erhalten. Die Ungewissheit über den Zeitpunkt der Kündigung sei sehr belastend, so Betroffene.

Die Stahlindustrie hatte noch bis vor einem halben Jahr eine gute Auftragslage und hohe Gewinne verzeichnet. Im Zuge der Wirtschaftskrise war die Nachfrage jedoch markant gesunken. Im November vergangenen Jahres waren daraufhin die ersten Entlassungen in Ovako und Sandvik angekündigt worden. Kurz darauf folgten SSAB und Outokumpu. Bisher am stärksten betroffen ist die Provinz Gävleborg. Dort warten insgesamt 1400 Beschäftigte in der Metallindustrie auf ihre Entlassung.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".