Materialforschung

Schweden garantiert Steuerfreiheit für ESS

Um die Chancen zu erhöhen, die europäische Forschungsanlage zur Neutronenbeschleunigung ESS ins südschwedische Lund zu holen, hat der schwedische Staat vollkommene Steuerfreiheit für das gesamte Projekt eingeräumt. Angestellte werden von Einkommentssteuern, die Anlage von Energiesteuern und die Bauarbeiten von der Mehrwertsteuer befreit.

Damit folgt Schweden dem Beispiel der beiden Mitbewerber, Spanien und Ungarn, die ebenfalls Steuerfreiheit garantieren.
Mit dem Neutronenbeschleuniger lässt sich der innere Aufbau von Materialien analysieren. Ähnliche Anlagen gibt es bereits in Japan und den USA.
Der Beschluss über die Platzierung des europäischen Neutronenbeschleunigers wird am 28. Mai in Brüssel gefasst.

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