Sozialhilfe für Viagra

Das Oberlandessgericht in Göteborg hat einem 30Jährigen Mann das Recht auf Sozialhilfeunterstützung für den Kauf von Viagra zugesprochen. Dies meldet die Tageszeitung Göteborgs-Posten am Freitag. Das Potenzmittel fällt nicht unter die Zuzahlungsbefreiung für Arzneien der Apotheken. Der 30Jährige hatte geltend gemacht, dass die Behandlung einer Krankheit ihn impotent gemacht habe und er deshalb Viagra nehme. Das Oberlandesgericht weist in seinem Urteil auf eine Entscheidung in Kalmar hin. Dort wurde im Jahr 2005 einem Mann finanzielle Unterstützung für Viagra bewilligt, weil der Mangel an Sex mit seiner Frau den Gesundungsprozess behindert habe.

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