Veruntreuung beim Roten Kreuz

Ein ehemaliger Chef des schwedischen Roten Kreuzes wird verdächtigt, über Jahre hinweg Gelder veruntreut zu haben. Dies bestätigt die Staatsanwaltschaft am Freitag gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Demnach hat der Mann, der 2004 zum Roten Kreuz gekommen war, mit Hilfe von Komplizen falsche Rechnungen bezahlt und somit umgerechnet 500.000 Euro illegal abgezweigt. Auch die Krebshilfe soll der Mann auf diese Weise um 100.000 Euro erleichtert haben. Der Betrug wurde zum Jahreswechsel aufgedeckt. Die Anzeige wurde im Juni erstattet. Unterdessen richtet der Aufsichtsrat des Roten Kreuzes Kritik an die eignen Organisation, weil der Betrug über Jahre unentdeckt geblieben war.