Durchbruch für künstliche Nervenzellen

Der Einsatz künstlicher Nervenzellen bei Menschen scheint demnächst möglich. Einem schwedischen Forscherteam am Stockholmer Universitätskrankenhaus Karolinska Institut und der Universität Linköping ist die Freisetzung körpereigener Stoffe zur Weitergabe von Signalen zwischen Nervenzellen gelungen. Erste Versuche mit diesen Neurotransmittern die Gehörregion eines Meerschweinchen-Gehirns zu kontrollieren, seien erfolgreich verlaufen, teilt die Gruppe in der Zeitschrift „Nature Materials“ mit. Als mögliche Einsatzgebiete beim Menschen haben die Forscher künstliche Nervenzellen im Gehörorgan sowie die Anwendung bei Epilepsie und Parkinson ins Auge gefasst.