Helena Henschen erhält EU-Literaturpreis

Die schwedische Autorin Helena Henschen ist mit dem Literaturpreis der Europäischen Union geehrt worden.

Henschen wurde 1940 in Solna (Schweden) geboren. 2004 erschien ihr erstes Buch „I skuggan av ett brott“ (deutsch: Im Schatten eines Verbrechens), eine tragische Familienvendetta über die Sydow-Morde. 2008 gab die Autorin mit „Hon älskade“ ein weiteres Buch über die Geschichte ihrer eigenen Familie heraus.

Im nächsten Jahr wird der schwedische Bestseller-Autor Henning Mankell wird 2010 als Botschafter für den Literaturpreis der Europäischen Union auftreten. Die Aufgabe wurde ihm in Anerkennung seines Werkes und seines literarischen Erfolges vorgeschlagen.

Der mit 5000 Euro dotierte Literaturpreis der Europäischen Union wird erstmals am 28. September 2009 in Brüssel verliehen. 

Der mit 5000 Euro dotierte Literaturpreis der Europäischen Union wird erstmals am 28. September 2009 in Brüssel verliehen. Die Auszeichnung soll den Reichtum des zeitgenössischen europäischen Literaturschaffens in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu stellen, die Verbreitung literarischer Werke innerhalb Europas zu fördern und ein größeres Interesse für Literatur ausserhalb des jeweiligen Herkunftslandes zu wecken.

Gewürdigt werden insgesamt zwölf europäische Autoren. Neben Helena Henschen: Carl Frode Tiller (Norwegen), Paulus Hochgatterer (Österreich), Mila Pavicevic (Kroatien), Emmanuelle Pagano (Frankreich), Szécsi Noémi (Ungarn), Karen Gillece (Irland), Daniele Del Giudice (Italien), Laura Sintija Erniauskait (Litauen), Jacek Dukaj (Polen), Dulce Maria Cardoso (Portugal) und Pavol Rankov (Slowakei).

Artikel über „Im Schatten eines Verbrechens" (Radio Schweden 15.5.2006)