AUTOINDUSTRIE

Staat bittet Saab zur Kasse

Der Autobauer Saab, der sich im Zusammenhang mit dem Eigentümerwechsel gegenwärtig um umfassende staatliche Beihilfen bemüht, muss gleichzeitig wahrscheinlich umgerechnet an die 7,5 Millionen Euro an den Staat zurückzahlen.

Das berichtet der Schwedische Rundfunk. Die Geldforderungen betreffen demnach die Lohngarantien, die der Staat im Frühjahr nach Saabs Ersuchen um Rekonstruktion ausbezahlt hatte.

Vor zwei Wochen hatte sich der amerikanische Autokonzern General Motors mit dem schwedischen Sportwagenhersteller Koenigsegg auf den Verkauf von Saab geeinigt. Damit das Geschäft aber endgültig verwirklicht werden kann, müssen die schwedische Regierung sowie die Europäische Investitionsbank aber noch Bürgschaften übernehmen, um Saabs Zukunft zu sichern.


(Radio Schweden 20.8.2009)

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