Spielte schizophren - muss zahlen

Eine Frau, die sich als schizophren ausgegeben und daraufhin Gelder von der Versicherungskasse erhalten hatte, muss an die Kasse jetzt umgerechnet rund 180.000 Euro zurückzahlen. Der Frau war ab 1993 Krankengeld zugestanden worden.

Vier Jahre später war sie in Frührente gegangen und hatte zudem Gelder für die Bezahlung eines persönlichen Assistenten erhalten. Als persönlicher Assistent hatte der Ehemann gearbeitet.
Der Betrug war entdeckt worden, als der zuständige Arzt seiner Patientin in einem Warenhaus begegnete, wo die Frau vollständig gesund auftrat. Der Arzt hatte sie daraufhin bei der Versicherungslasse angezeigt, die den Fall ans Gericht weiterleitete.