Barack Obama. Friedensnobelpreisträger 2009. (Arkivfoto: Scanpix)
Überraschung

Obama erhält Friedensnobelpreis

Der Friedensnobelpreis 2009 wird dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama verliehen. Das teilte das Nobelkomitte in Oslo mit. Wie kaum ein anderer habe Obama die „Aufmerksamkeit der Welt gefangen und eine solche Hoffnung auf eine bessere Zukunft hervorgerufen", so das Komittee.
Mit dem Preis würdigt das Komitte Obamas außerordentliche Anstrengungen zur Stärkung der internationalen Diplomatie und zur Kooperation zwischen den Völkern. Genannt wurden aber auch ausdrücklich Obamas Initiativen zur Reduzierung der Kernwaffenarsenale.

In seiner Begründung schreibt das Nobelkomitte, Obama habe in seiner Eigenschaft als amerikanischer Präsident der internationalen Diplomatie unter Führung der Vereinten Nationen und anderer internationaler Organe wieder eine zentrale Funktion verliehen.

Aktiv schon vor der Präsidentschaft
Gemeinsam mit seinem republikanischen Kollegen Dick Lugar rief Obama 2007, damals Senator, eine Abrüstungsinitiative ins Leben. Mit Unterstützung staatlicher Gelder wurden Programme zur Aufspürung und Zerstörung von Waffenlagern, Massenvernichtungswaffen und zur Entwicklung von Abrüstungsstrategien durchgeführt.
2005 bereisten Obama und Lugar Russland, die Ukraine und Aserbaidschan, um Projekte des so genannten Nunn-Lugar-Programmes zu studieren.

Diese umfassende Initiative zur Zerstörung von Massenvernichtungswaffen hatte Lugar gemeinsam mit dem früheren demokratischen Senator Sam Nunn betrieben. Nunn und Lugar sind häufig als mögliche Kandidaten für den Friedensnobelpreis genannt worden.

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