EU einigt sich auf Klimamandat

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel haben sich die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer auf eine gemeinsame Verhandlungsgrundlage vor dem Weltklimagipfel im Dezember in Kopenhagen einigen können.

Fredrik Reinfeldt, schwedischer Ministerpräsident und amtierender EU-Ratsvorsitzender, sagte, er sei "sehr froh", dass die Übereinkunft zu Stande gekommen sei. Dies gebe der EU für den Gipfel in Kopenhagen eine "sehr starke Verhandlungsposition".

In der Übereinkunft stellt sich die EU hinter die Einschätzung, wonach Maβnahmen zur Klimaverbesserung in ärmeren Teilen der Welt ab dem Jahr 2020 jährlich rund 100 Milliarden Euro kosten können und der reiche Teil der Welt dazu zwischen 22 und 50 Milliarden Euro beitragen wird.

Die EU erklärt sich bereit, davon einen angemessenen Teil zu tragen. Bedenken Polens und anderer osteuropäischer Länder über die Lastenteilung innerhalb der EU sind laut Reinfeldt ausgeräumt worden.

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