Die Kindernotaufnahme schickte den Dreijährigen nach Hause
Schweinegrippe

Tod eines Dreijährigen wird untersucht

Das Astrid-Lindgren-Kinderkrankenhaus untersucht den Tod eines dreijährigen Jungen, der am Samstag an der Schweinegrippe verstarb.

Bereits am vergangenen Mittwoch hatten die Eltern in der Notaufnahme der Klinik um Hilfe für ihren Sohn gebeten, der an Fieber, Durchfall, Husen und Erbrechen litt. Mit der Maßgabe, dem Jungen Flüssigkeit und Zuckerlösung zu geben, wurde die Familie nach Hause geschickt. Nachdem der Dreijährige, der wegen anderer Krankheit zur Risikogruppe für Schweinegrippe gehörte, am Freitag erneut in die Klinik eingeliefert wurde, verschlimmerte sich die Situation und das Kind starb. Das H1N1-Virus ist nachgewiesen worden, untersucht wird nun, ob das Virus die Todesursache war.
Von den derzeit 174 Krankenhauspatienten, die wegen Schweinegrippe behandelt werden, sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden 30 Prozent Kinder unter zehn Jahren.

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