Ostsee-Gaspipeline

Baltikum kritisiert schwedisches Ja

Im Baltikum ist die Entscheidung Schwedens, den Bau der Ostsee-Gaspipeline zu genehmigen, auf Kritik gestoßen. Estlands Verteidigungsminister Jaak Aaviksso wies im Schwedischen Rundfunk auf die politische Dimension des deutsch-russischen Projekts hin.

Russland könne mit dieser separaten Gasleitung nach Deutschland seinen baltischen und polnischen Nachbarn künftig leichter den Gashahn zudrehen, ohne dass der Westen davon betroffen sei, erklärte Aaviksoo. Litauens Verteidigungsminister Rasa Jukneviciene warnte, Russland werde die Pipeline in der Ostsee militärisch bewachen lassen. Dies werde zu Spannungen in der Ostseeregion führen, fügte Jukneviciene hinzu. Die schwedische und die finnische Regierung hatten am Donnerstag dem Bau der Leitung durch das Konsortium Nordstream nach monatelangen Überlegungen zugestimmt.

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