Vereinte Nationen

Kritik an schwedischer Flüchtlingspolitik

Zum wiederholten Mal hat das schwedische Komitee der Vereinten Nationen den Umgang mit Flüchtlingen in diesem Land kritisiert. Schweden erfülle mehrere UN-Konventionen in nicht ausreichendem Maße, hieß es.

Einwanderer, Asylsuchende und Menschen ohne Identitätsnachweise haben demzufolge nicht denselben Zugang zum Gesundheitswesen oder zu Ausbildungsmöglichkeiten wie die übrige schwedische Bevölkerung.

Das UN-Komitee moniert darüber hinaus, dass Frauen, ethnische Minderheiten oder Menschen mit Funktionsbeeinträchtigungen diskriminiert würden. Viele Angehörige dieser Gruppen sähen sich zudem gezielter Gewalt ausgesetzt, heißt es weiter.

Im kommenden Jahr muss Schweden vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf Auskunft darüber erteilen, inwiefern es die Konventionen über Menschenrechte erfüllt.

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