Borg (r.) und sein US-Amtskollege Geithner beim G20-Treffen
Klimawandel

Borg enttäuscht über G20-Treffen

Schwedens Finanzminister Anders Borg hat sich enttäuscht über den Ausgang des G20-Treffens in St. Andrews (Großbritannien) gezeigt. Zwar hätten die Finanzminister der 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen ihren Willen zu ambitionierten Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels bekräftigt, jedoch habe man sich nicht auf konkrete Zahlen einigen können, kritisierte Borg nach dem Treffen am vergangenen Wochenende.

Die schwedische Regierung, die derzeit den EU-Ratsvorsitz innehat, werde in den verbleibenden vier Wochen bis zum Weltklimagipfel weiter versuchen, die Vertreter von Industrie- und Entwicklungsländern zu einem Kompromiss zu bewegen, kündigte Borg an.

Auf dem Gipfel in Kopenhagen soll ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll gefunden werden. Strittig ist vor allem, wie die Verringerung von Treibhausgasen finanziert werden soll.

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