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Zlatan in Aktion (hier im Spiel Schweden - Malta)
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Kein Verständnis für Diven-Manieren: Nationaltrainer Erik Hamrén (rechts, hier mit Marcus Allbäck)

Wirbel um Zlatan

Die Zukunft von Zlatan Ibrahimovic in der schwedischen Fuβballnationalmannschaft bleibt ungewiss. Wie der neue Nationaltrainer Erik Hamrén am Montag in Stockholm mitgeteilt hatte, hat sich der Stürmerstar des FC Barcelona bei ihm telefonisch eine Bedenkzeit ausgebeten und will wahrscheinlich nicht mehr in der Nationalmannschaft spielen. 

Hamrén hatte dies im Zusammenhang mit der Präsentation der Mannschaftsaufstellung für das Testspiel gegen Italien am kommenden Mittwoch bekannt gegeben. Ibrahimovics Agent, Mino Raiola, kritisierte Hamréns Offenheit. Einen Spieler vom Gewicht Ibrahimovics müsse man "ganz in Ruhe überlegen lassen, ohne ihn auf diese Weise unter Druck zu setzen", sagte Raiola der Tageszeitung Aftonbladet. Der neue Nationaltrainer hätte sich stattdessen zu dem Spieler begeben und das Problem "in Ruhe mit ihm diskutieren" sollen.

Hamrén betonte, es gehe "um Ehrlichkeit". Der Entschluss, über Ibrahimovics Zweifel offen zu berichten, sei mit dessen Einverständnis erfolgt. Der 28-jährige Spielerstar hatte in den vergangenen Jahren mehrfach mit seinem Ausscheiden aus der Nationalelf gedroht und war damit beim bisherigen Trainer Lars Lagerbäck auf Verständnis gestoβen. Nachfolger Hamrén hingegen hatte betont, die Tatsache, dass Ibrahimovic Schwedens bester Spieler sei, helfe bei mangelnder Motivation wenig.

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