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Energieversorgung

Vattenfall will Stromnetz verkaufen

Publicerat onsdag 11 november 2009 kl 10.55
Sein Rücktritt wird gefordert: Vattenfall-Vorstand Lars G. Josefsson

Update 12:47

Der staatliche Energiekonzern Vattenfall hat Angaben, er plane den Verkauf seines Stromnetzes, dementiert. „Die Frage ist im Vorstand diskutiert worden und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir keinen Beschluss fassen und dass es derzeit nicht aktuell ist“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Lars Westerberg im Schwedischen Rundfunk.
Der Fernsehsender TV4 hatte unter Berufung auf ein geheimes Dokument der Unternehmensleitung gemeldet, bereits zum Jahreswechsel solle ein Käufer für die Stromleitungen von Vattenfall gefunden sein. Für den Erlös, Schätzungen zufolge etwa 5 Milliarden Euro, wolle sich Vattenfall in britische Kernenergie einkaufen.

Die Pläne hatten heftige Reaktionen ausgelöst: „Dieser Ausverkauf zentraler Infrastruktur ist völlig verrückt“, schreibt der Gewerkschaftsverband Seko in einem Kommentar. Es sei äußerst wichtig, dass der Staat Infrastruktur besitze und ein Verkauf sei für die schwedische Gesellschaft und die Stromversorgung gefährlich, so der Verband, der den Rücktritt von Vattenfall-Vorstand Lars G. Josefsson forderte.
Die Grünen beantragten eine Sonderdebatte des Reichstages und forderten von der Wirtschaftsministerin eine Erklärung. Der Energiepolitische Sprecher der Sozialdemokraten, Thomas Enroth, sagte: „Falls das stimmt ist dies völlig unakzeptabel. Ein Verkauf der Infrastruktur muss vom Reichstag genehmigt werden.“ An den Teil des von Vattenfall betriebenen Stromnetzes sind rund 850 000 Haushalte und Industrien angeschlossen. Der Rest der Verbraucher wird von anderen, auch privaten, Energieversorgern bedient.

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