Im Winter weiden die Rentiere im tiefer gelegenen Waldland
Herbstabtrieb ins Waldland

200 Rentiere ertrunken

Etwa 200 Rentiere der Samigemeinde Sirges ertranken am späten Donnerstag Nachmittag im See Kutjaure in der Gemeinde Jokkmokk in Lappland bei dem Versuch, eine Herde mit 3000 Tieren über den zugefrorenen See zu treiben.

Aus unbekanntem Grund gerieten die Leittiere in Panik, als sie bereits über das Eis an andere Ufer gelangt waren, wendeten und rannten zurück. Die dadurch entstehende Unruhe in der Herde brachte das Eis in Schwingungen und zum Bersten, gab die für den Tierschutz zuständige Provinzialverwaltung in Norrbotten bekannt.

Die Samigemeinde Sirges ist mit rund 300 Mitgliedern Schwedens größte. Der Unfall ereignete sich beim Herbstabtrieb der Tiere aus den Bergen ins tiefer gelegene Waldweideland.

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